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Händedesinfektionsmittel

Zu einer gründlichen Basishygiene in gesundheitlichen Einrichtungen, im Lebensmittelbereich oder der Pflege gehört zu einem großen Aspekt auch die richtige Händehygiene, welche über die alltägliche Norm hinausgeht.

Sie ist unerlässlich für den Eigenschutz und die Vermeidung von Kreuzkontaminationen unter verschiedenen Personen.

Da die Übertragung von Erregern größtenteils über die Hände geschieht, ist diese Aussage durchaus ernst zu nehmen. Nach gründlichem Händewaschen sollte eine Pause von 10 Minuten abgewartet werden, bis mit der Desinfektion begonnen wird.

Dies dient dem Schutz der durchs Waschen gereizten Haut und verhindert Brennen, sowie eine Verdünnung des Desinfektionsmittels mit Wasserresten. Sollten Verletzungen an der Haut vorhanden sein, muss diese zusätzlich flüssigkeitsdicht abgedeckt werden. Die Händedesinfektion selbst erfolgt nach Anweisung einer genau vorgegebenen Handlungsweise.

 

Welche unterschiedlichen Desinfektionsmittel für die Hände gibt es?

Händedesinfektionsmittel sind in verschiedene Wirkgruppen eingeteilt. Allen gängigen Mitteln gemeinsam ist, dass sie gemäß VAH-Liste bakterizid (wirksam gegen Bakterien) und levurozid (wirksam gegen Hefepilze) sind.

Produkte, die dies nicht sind, gelten in der Regel als grundsätzlich ungeeignet für den klinischen Gebrauch.

Zusätzlich hierzu gibt es Wirkspektren in Bezug auf Viren, die dem Hinweis des jeweiligen Mittels zu entnehmen sind:

  • Begrenzt viruzid - Diese sind wirksam gegen behüllte Viren, beispielsweise jene bei HIV und Hepatitis B und C.
  • Begrenzt viruzid PLUS - Wirksam gegen behüllte Viren ebenso geeignet für den Einsatz bei unbehüllten Adeno-, Noro- und Rota-Viren
  • Viruzid - Desinfektionsmittel mit dieser Eigenschaften sind wirksam gegen alle behüllten und unbehüllten Viren.
  • Sonderfall Lungentuberkulose - Hier sind Händedesinfektionsmittel der RKI-Desinfektionsmittelliste mit Wirkungsbereich A erforderlich, da diese gegen Bakterien, Mykobakterien, sowie Pilze und Pilzsporen effektiv sein müssen.

 

Was tun bei Bakteriensporen?

Wichtig zu wissen ist, dass alkoholhaltige Desinfektionsmittel nicht sporizid wirken. Das Tragen von medizinischen Einmalhandschuhen ist daher bei Infektionen, wie beispielsweise mit Clostridium-difficile, wichtig.

Nach Gebrauch werden diese entsorgt und die Hände desinfiziert und anschließend gründlich gewaschen, um anhaftende Sporen abzuspülen.

 

In unserem Shop finden Sie hierzu die passenden Mittel zur Händedesinfektion mit verschiedenen Wirkspektren.

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