Dialyse

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Was ist eine Dialyse?

Die Dialyse – die sogenannte Blutwäsche – ist ein Verfahren in dessen Verlauf das Blut von Schadstoffen gereinigt wird.

Der Körper reinigt sich bei einem gesunden Menschen selber in mehreren Schritten. Das mit wichtigste Organ hierfür sind die Nieren, die den Wasser,- und Mineralienhaushalt regulieren und schädliche Stoffe filtern, die anschließend über unseren Urin ausgeschieden werden.

Ist diese Funktion gestört kommt es zu einer Blutvergiftung, die schlussendlich tödlich endet. Hier setzt die moderne Dialyse an.

 

Welche Arten von Dialyse gibt es?

Man unterscheidet zwischen der externen – der Hämodialyse, die stationäre erfolgt – und der Peritonealdialyse, die das Bauchfell als Dialysemembran verwendet.

Bei der Hämodialyse fließt das Blut durch einen Filter. Dieser hat eine durchlässige Membran, die die Schadstoffe aus dem Blut filtert. Nebenan fließt die Spüllösung, die auf den Patienten individuell zugeschnitten ist, durch.

Die Schadstoffe gehen so im Verlauf der Dialyse in die Spüllösung über und z.B Elektrolyte, die der Patient nicht in der nötigen Menge im Blut hat, gehen ins Blut über. Mit diesem Prinzip kann auch der Wasserhaushalt reguliert werden.

Bei der Peritonealdialyse liegt das gleiche Prinzip vor. Da das Bauchfell eine sehr große Fläche bietet und darüber hinaus sehr gut durchblutet ist, ist es ideal für die Blutwäsche geeignet.

 

Wann muss eine Dialyse durchgeführt werden?

Wenn sich Giftstoffe und Wasser im Körper ansammeln ohne gefiltert und ausgeschieden zu werden, kommt es irgendwann zum Kreislaufkollaps und einer Vergiftung.

Dies ist der Fall bei einer Niereninsuffizienz (wenn die Niere nur noch rund 20-15% der normalen Filterleistung bringt) oder z.B einer Sepsis.

Die Niereninsuffizienz entsteht über einen längeren Zeitraum und tritt meist nach dem 50 Lebensjahr und vermehrt in Industrienationen auf.

Bei Patienten mit Diabetes und Bluthochdruck, Rauchern und Menschen mit Übergewicht sollte deswegen ein regelmäßiger Gang zum Arzt empfohlen werden, da dies die Risikogruppen sind.

 

Wie lange dauert eine Dialyse?

Eine stationäre Dialyse, die Hämodialyse, dauert vier bis fünf Stunden und muss drei Mal in der Woche wiederholt werden.

Es gibt jedoch auch tägliche Verfahren die nur zwei Stunden brauchen. Eine Über-Nacht Dialyse dauert in der Regel 8 Stunden.

Bei einer Peritonealdialyse dauert der Prozess in etwa gleich lang.

 

Welche Ernährung ist bei einer Dialyse zu beachten?

Generell gibt es keine spezielle Ernährungstherapie bei Dialysepatienten.

Da Patienten mit einer Insuffizienz der Niere meist auch andere Erkrankungen (z.B Diabetes) haben, richtet sich der Ernährungsplan oftmals nach diesen.

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2021-12-27 09:23:00 / Krankheiten